Turtle-Grafik mit Java

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Variablen


Variablen sind Speicherbereiche, in welchen man Daten, die im Verlauf des Programms benötigt werden, speichern kann. Vor der ersten Verwendung müssen Variablen deklariert und initialisiert werden. Die Deklaration legt den Wertebereich der Variablen fest (int für ganze Zahlen, double für Dezimalzahlen usw.). Die Initialisierung legt den Startwert der Variablen fest (z. B. i = 0). In der Regel werden diese beide Schritte zusammen gemacht (z. B. int i = 0, double a = 15.5).

In unserem Beispiel zeichnet die Turtle Quadrate unterschiedlicher Grösse. Die Quadratseite a hat zu Beginn die Länge 180 und wird nach jedem gezeichneten Quadrat auf 90% verkleinert.

Beispiel zeigen

Beispiel im Online-Editor bearbeiten

 

// Tu9.java

import ch.aplu.turtle.*;

class Tu9
{
  Turtle joe = new Turtle();
  
  Tu9()
  {
    double = 180;
    joe.setPos(-50-100);
   
    while (a > 5)
    {
      for (int = 0; i < 4; i++)
      {
        joe.forward(a);
        joe.right(90);
      }
      joe.left(10);
      a = * 0.9;
    }
  }

  public static void main(String[] args)
  {
    new Tu9();
  }
}
 

Erklärungen zum Programmcode:
double a = 180
Die Variable a wird als double deklariert und erhält den Startwert 180
a = a * 0.9
Nach jedem Quadrat wird der Wert der Variablen mit dem Faktor 0.9 verkleinert

while (a > 5)

So lange a grösser als 5 ist, werden weitere Quadrate gezeichnet

 


Diese schöne Zeichnung entsteht, indem man die Strecke in der Methode forward() nach jedem Schleifendurchgang um 1 vergrössert. Solange a kleiner ist als 200, werden weitere Strecken gezeichnet, gefolgt von einer Drehung um 70°.

Beispiel zeigen

Beispiel im Online-Editor bearbeiten

 
// Tu10.java

import ch.aplu.turtle.*;

class Tu10
{
  Turtle joe = new Turtle();
  
  Tu10()
  {
    joe.hideTurtle();
    double = 5;
    while (a < 200)
    {
      joe.forward(a);
      joe.right(70);
      a++;
    }
  }

  public static void main(String[] args)
  {
    new Tu10();
  }
}
 

Erklärungen zum Programmcode:
hideTurtle()
Mit versteckter Turtle erfolgt das Zeichnen schneller


Einige einfachen Datentypen:


int ganze Zahlen von -2^31 bis 2^31 - 1
long

ganze Zahlen von -2^63 bis 2^63 -1

float Dezimalzahlen (7 Ziffern)
double Dezimalzahlen mit der doppelten Genauigkeit (16 Ziffern)
boolean kann nur die Wahrheitswerte true und false annehmen
char Zeichen (z.B. eine Tastaturtaste)

Für Variablennamen gelten folgende Regeln:

Aufgaben